Der Beruf lässt sich auch ohne Abitur erlernen und stellt eine wichtige Stütze im System der öffentlichen Apotheken dar. Leider ist er, ausbildungsmäßig gesehen, ausgestorben. Zu DDR-Zeiten war dieser Berufszweig durch ein 3-jähriges Studium mit besonderem Augenmerk auf Herstellung von individuellen Rezepturen an der Ingenieursschule für Pharmazie zu erlernen. Heute sind die PIs von unschätzbarem Wert für die öffentliche Apotheke. Ihre Ausbildung wurde inzwischen als Dipl.Ing (FH) anerkannt. Ein PI arbeitet eigenverantwortlich und darf sogar den Apothekenleiter bis zu 4 Wochen/Jahr vertreten. Sie genießen auch mehr Rechte als eine PTA (Nachtdienst, Vertretungsbefugnis des Apothekenleiters).