....und wir sind dabei und vorbereitet.

 

Ein paar erklärende Worte zum Thema e-Rezept in der Reseda-Apotheke:

Ihr Arzt erstellt, wie bisher auch, das elektronische Rezept über seine Software in der Arztpraxis. Das e-Rezept speichert er dann als ein Datensatz auf einem sicheren, zentralen Server. Dieses Rezept kann der Patient per Smartphone oder Tablet herunterladen uArzt - e-Rezeptnd sich ansehen. Dazu wird es von der Gematik eine bundeseinheitliche Anwendung (e-Rezept-App) geben, die sich Patienten kostenlos auf dem Handy installieren können.

Mit dieser Anwendung kann der Patient dann das Rezept  anschauen, eine Apotheke seiner Wahl finden (also hoffentlich unsere Apotheke :-) ), in unserer Apotheke anfragen, ob das verschriebene Medikament vorrätig ist, den Schlüssel für den Zugriff auf das Rezept weiterleiten, zum Beispiel, wenn Angehörige es einlösen sollen und schließlich das Rezept in der Apotheke einlösen.

Die dafür nötige Hardware ist bei uns zum Teil schon vorhanden oder/und wird demnächst vervollständigt, so dass wir bereits MitHandyte des Jahres 2021 "e-Rezept ready" sein werden.

Für Menschen ohne Handy oder ein anderes "Transportmedium" wird es in einer Übergangslösung  auch die Möglichkeit geben, den QR-Code beim Arzt auf Papier auszudrucken um damit das e-Rezept in der Apotheke einzulösen, keine Sorge, wir sind auch in dem Fall für Sie da und helfen Ihnen!

Mit dem e-Rezept steigt für uns Apotheken vor Ort natürlich die Gefahr, dass Rezepte per Fingerdruck in Versandapotheken, vor allem ins Ausland abwandern. Lange genug haben diese Apotheken darauf hin gearbeitet und hoffen nun auf den "Durchbruch", was nichts anderes bedeutet, als dass sie mehr von "unseren" Rezepten bekommen möchten. Diese Rezepte mit ihrem Ertrag fehlen dann der Apotheke vor Ort mit ihren zu 75% weiblichen Angestellten und Müttern von Familien. Dieser Ertrag (oder auch Gewinn) aus den Rezepten wird aber für Finanzierung der Basiskosten  (wie Miete, Versicherungen, Strom, Gas, Personal) einer Apotheke benötigt, um auch im Akutfall oder Nacht- und Notdienst für Sie noch vor Ort sein zu können.

"Wenn immer mehr Patienten ihre Rezepte vom Arzt bei ausländischen Arzneimittelversendern einlösen, gefährden sie damit nicht nur die Existenz der Apotheken vor Ort, sondern auch ihre eigene sichere Versorgung mit Arzneimitteln. Doch vielen Patienten ist das nicht klar. Deshalb hat die Deutsche Apotheker Zeitung mit dem Erklärvideo „Ohne Rezepte keine Apotheken vor Ort!“ eine Aufklärungskampagne gestartet. Hier werden in zweieinhalb Minuten die Hintergründe erklärt und die Folgen aufgezeigt:"

 

 

 

 

Wie gehts nun weiter?

Im Patientendatenschutzgesetz (PDSG) ist festgelegt, wie der Transport der e-Rezepte in die Apotheke funktionieren soll. Die Gematik GmbH mit dem Bundesgesundheitsministerium als Mehrheitseigner definiert derweil die technischen Standards. Die technische Infrastruktur wird bis 2021 geschaffen, damit ab 2022 das e-Rezept dann flächendeckend eingeführt werden kann. Ein Papierausdruck des E-Rezepts mit 2-D-Barcode und Arzneimittelangaben soll für Patienten ohne Handy, wie oben schon beschrieben, aber weiterhin geben.

Hier gelangen Sie zum Startpunkt für Ihr e-Rezept (klick)

Wir freuen uns auf die digitale Zukunft und darauf, diese mit Ihnen in unserer Apotheke zu gestalten.

Quellen, Abda.de, www.deutsche-apotheker-zeitung.de