Im Kampf gegen Herzinfarkt und Gefäßverschluss

Natürliche Eicosane retten Leben
Herzinfarkt – immer noch Todesursache Nummer Eins. Bei Vorbeugung und Nachsorge beschäftigt sich die Wissenschaft intensiv mit der Wirkung von Eicosanen. Besonders die auffällige Senkung der Triglyceride – neben Cholesterin, Bluthochdruck und Rauchen der wichtigste Risikofaktor – bringt diese Naturarznei zunehmend ins Interesse der Forschung, so die Deutsche Gesundheitshilfe e.V. in einer aktuellen Mitteilung.


Was sind Eicosane?
Eicosane sind besonders langkettige, ungesättigte Omega-3-Fettsäuren. Sie sind essentiell, können also vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Man findet sie fast ausschließlich in Kaltwasserfischen, wie Hering und Makrele. Mit der Nahrung allein kann die für einen therapeutischen Einsatz notwendige dauerhaft hohe Dosierung allerdings nicht erreicht werden. Auch mit Omega-3-Fettsäuren künstlich angereicherte Lebensmittel (sogenanntes "Functional Food") sind hierzu ungeeignet. Für den gezielten medizinischen Einsatz stehen spezielle, hochgereinigte Omega-3-Konzentrate in Kapselform bereit.


Eicosane senken Triglyceride
Unter anderem wurde in der in Fachkreisen vielbeachteten "GISSI"-Studie (Studie des "Gruppo Italiano per lo Studio della Sopravvivenza nell'Infarto Micardico) an über 10.000 Patienten deutlich gezeigt, daß die hochdosierte Einnahme von Eicosanen Leben retten kann. Im Ergebnis verringerte sich das Auftreten tödlicher Herzinfarkte um durchschnittlich ein Drittel – in dieser Höhe selbst für die Leiter der Studie überraschend. Bedenkt man, daß alleine in Deutschland fast jeder zweite Todesfall auf die Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zurückzuführen ist, so muß die therapeutische Bedeutung der mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren und ihre triglyceridsenkende Wirkung deutlich mehr Beachtung finden. Zwar ist die Bevölkerung über die Gefahren bestimmter Cholesterinwerte gut informiert – demgegenüber werden erhöhte Triglyceridwerte jedoch noch immer vernachlässigt. Dabei bilden auch sie eine ernstzunehmende Gefahr.


Risikogruppe Diabetiker
Diabetes ist eine Volkskrankheit. Weit über die Hälfte aller Diabetiker weist – wissenschaftlichen Untersuchungen zur Folge – deutlich erhöhte Blutfettwerte auf. In 80% dieser Fälle handelt es sich dabei um eine Erhöhung der Triglyceride. Neben Bluthochdruck, erhöhten Cholesterinwerten und Rauchen sind sie der wichtigste Risikofaktor für Herzinfarkt – speziell bei Diabetikern. Zur Beeinflussung des Triglyceridspiegels stehen nur wenige Medikamente zur Verfügung. Unter ihnen sind natürliche Eicosane in vielen Studien als hochwirksam und zugleich gut verträglich getestet worden. Insbesondere der kurz nach fettigen Mahlzeiten teilweise dramatische Anstieg der Triglyceride könnte – so die Meinung führender Forscher - durch gleichzeitige Verwendung von eicosanhaltigen Omega-3-Konzentraten in Grenzen gehalten werden.


Wirkungsweisen
Neben den ausgeprägt blutfettsenkenden Eigenschaften sieht Professor Robert Vogel von der Universität Baltimore/USA zwei weitere interessante Wirkungsweisen der Eicosane: Sie schützen vor dem gefürchteten "Außer-Takt-Kommen" des Herzens nach Infarkten, das bekanntlich direkt zum sogenannten "plötzlichen Herztod" führen kann, und verhindern zugleich die sog. "Thrombozytenaggregation", also das Festkleben von Blutzellen an der Gefäßwand.
Damit wird der Entstehung von Gefäßverschlüssen (Thrombosen) vorgebeugt und die Mikrozirkulation, d.h. die Durchblutung auch feinster Gefäße, nachhaltig verbessert. Dies hat speziell für Diabetiker eine entscheidende Bedeutung. Typischen Leiden wie dem "diabetischen Fuß" kann so gezielt entgegen gewirkt werden.


Die Deutsche Gesundheitshilfe empfiehlt
Im Einklang mit führenden Wissenschaftlern empfiehlt die Deutsche Gesundheitshilfe e.V., dem Risikofaktor Triglyceride gezielt durch die regelmäßige Einnahme von Eicosanen vorzubeugen. Für den therapeutischen Einsatz sind Eicosane in Form hochdosierter Omega-3-Konzentrate nur in Apotheken erhältlich. Als gut verträgliches Naturarzneimittel, so die Information der Deutschen Gesundheitshilfe, sind sie auch zur längerfristigen, kurmäßigen Verwendung gut geeignet.