Natürliche Hilfe für Nieren und Harnwege

Um gesund zu bleiben, müssen Nieren und Blase gut durchspült werden. Immer mehr Menschen vertrauen dabei auf die Kräfte spezieller Heilkräutertees.

Kläranlage Niere
Die Nieren sind die "Kläranlagen" unseres Körpers: Sie befreien das Blut von Stoffen, die ständig anfallen und sich dennoch nicht ansammeln dürfen. Die Nieren geben diese Abfallprodukte in den Harn ab, mit dem sie dann ausgeschieden werden. Wie entstehen Nierensteine Problemlos erfüllen können diese Organe ihre Aufgabe jedoch nur, wenn sie gut durchspült werden. Bei Flüssigkeitsmangel bilden sie weniger, dafür aber konzentrierteren Harn. Bleibt die Konzentration auf Dauer zu hoch, lösen sich von den Nieren ausgeschiedene feste Bestandteile im Harn vielleicht nicht mehr richtig auf. Sie können auskristallisieren und sich zu kleinsten Steinchen, dem Nierengrieß, oder zu größeren Nierensteinen entwickeln.


Was kann man tun?
Selbst wenn der Arzt Medikamente verschreibt, gehört bei einer Blasenentzündung eine gute Durchspülung mit zur Behandlung: Zumindest ein Teil der Bakterien wird von den großen Harnmengen herausgeschwemmt.


Hilfe aus dem Garten der Natur
Wer bereits unter Nierengrieß leidet oder schon einmal Nierensteine hatte, sollte täglich mindestens drei Liter trinken. Erste Wahl ist natürlich ein Heilkräutertee. Er enthält nicht nur wertvolle pflanzliche Wirkstoffe. Er liefert gleichzeitig die Flüssigkeit, die die Nieren so dringend brauchen. Markentees aus der Apotheke garantieren einen gleichmäßig hohen Gehalt an Wirkstoffen. Denn die verwendeten Heilkräuter stammen aus ausgewählten Anbaugebieten und werden ständig kontrolliert.

  • Birkenblätter: Ihre Wirkstoffe erhöhen die Harnmenge. Als Tee eignen sie sich hervorragend zur Durchspülung der Harnwege und bei Nierengrieß.

  • Brennesselblätter: Die Inhaltsstoffe regen den ganzen Stoffwechsel an, erhöhen nachweislich die Harnmenge und lindern Beschwerden beim Wasserlassen.

  • Zinnkraut (Schachtelhalmkraut): Diese Heilpflanze erhöht die Wasserausscheidung, ohne den Elektrolythaushalt zu verändern. Deswegen eignet sich Zinnkraut so gut bei Harnwegserkrankungen. Es verbessert die Durchspülung der ableitenden Harnwege und hilft bei Nierengrieß.

  • Blutreinigungstees: Die Wirkung gleich mehrerer Heilpflanzen kombinieren bestimmte Teemischungen. Neben den oben genannten Pflanzen können sie noch Hauhechelwurzel und Bohnenhülsen enthalten. Auf sanfte Weise erhöht ein Blutreinigungstee die Harnmenge und beugt Harngrieß und der Bildung von Harnsteinen vor.

  • Nieren- und Blasentee-Mischungen: Sinnvoll zusammengesetzte Mischungen enthalten z. B. Bärentraubenblätter, Orthosiphonblätter, Birkenblätter, Zinnkraut und Pfefferminze.


Wichtig: Menschen mit Ödemen, die durch eine eingeschränkte Herz- oder Nierentätigkeit hervorgerufen werden, dürfen keine großen Flüssigkeitsmengen trinken. Deswegen eignen sich für sie keine harntreibenden Tees.